Newslab: Hinter den Kulissen

Eveline Käshammer inszeniert eine Laufbahn - quer durch das Sportamt des Kantons Zürich


Gute Arbeit zahlt sich aus: 2014 durfte die selbstständige Polydesignerin3D Eveline Käshammer für das Sportamt des Kantons Zürich einzelne Bürobereiche neugestalten. Vor ein paar Monaten meldete sich der Kunde erneut mit einem Bürogestaltungsanliegen. Diesmal wünschte er die Inszenierung einer Sport-Laufbahn, die sich quer durchs Sportamt ziehen sollte. Von der Planung bis zur Realisation legte die Gestalterin selbst Hand an und das oft bis spät in die Nacht. Es galt diverse Abklärungen zu treffen und die richtigen Fragen zu stellen, schliesslich verlegt man nicht jeden Tag eine inszenierte Laufbahn.

 

Besuch im ÜK der Lernenden aus dem 2. Lehrjahr

Anfang Mai besuchten die Polydesign3D-Lernenden des 2. Lehrjahres ihren zweiten Überbetrieblichen Kurs (ÜK). Diesmal standen mehrere Themen im Fokus: Die Lernenden widmeten sich der Oberflächenbearbeitung und -veredelung, der Kunststoffbearbeitung, dem Bearbeiten von Textilien sowie dem Anwenden von Druck- und Beschriftungstechniken. Wir haben bei vier Lernenden nachgefragt, wieso der ÜK immer eine sehr lieb gewonnene Abwechslung zum Alltag darstellt und was diesmal den bleibendsten Eindruck hinterlassen hat.

 

Neues Vorstandsmitglied Leslie Kurmann:

Seit vergangenem Mai ergänzt Leslie Kurmann den P3D-Vorstand. Wir wollten von ihr wissen, weshalb es sie reizt Vorstandsmitglied zu sein, was ihre Ziele sind und wo sie die Herausforderungen im P3D-Beruf sieht. Mehr dazu im Interview.

 

Philipp Brunschwiler von Polydual: «Ideen entwickle ich im eigenen Dialog. In meinem Kopf sind ganz verschiedene Persönlichkeiten, die ständig miteinander reden»

Philipp Brunschwiler hat sich entschieden, als «kreativer Söldner» zu arbeiten und so Jedem sein Knowhow zugänglich zu machen. Der Branddesign-Manager und Inhaber von Polydual bietet seinen Kunden von der ersten Idee bis zur Umsetzung alles für den stilvollen Markenraum. Er pflegt ein Zusammenspiel zwischen Perfektion und Pragmatismus, Stil und Style sowie Kontrolle und Emotion. Durch diese vertikale Ausrichtung profitiert die Kundschaft vom Briefing bis zur Projektübergabe von seinem fundierten Wissen und seiner langjährigen Erfahrung.

 

MISS DECO – alles für ein schönes Fest – tutto per una bellissima festa

Im Jahr 2017 fanden Laura und Amanda in der Nähe von Bellinzona einen Ort, wo es ihnen sehr gut gelingt, ihre Ideen umzusetzen. Hier wurde MISS DECO geboren, denn die dreidimensionale Gestaltung ist ihre Leidenschaft.

Nel 2017 Laura e Amanda hanno trovato un locale a Bellinzona in cui poter mettere a frutto le loro idee: qui è nato MISS DECO. La decorazione è la loro anima.

 

Besuch im ÜK der Lernenden aus dem 1. Lehrjahr

Vom 11. bis 15. Februar besuchten die Polydesign3D-Lernenden des 1. Lehrjahres ihren ersten Überbetrieblichen Kurs (ÜK). Sie kamen aus der ganzen Deutschschweiz in die Berufsschule Lenzburg, wo sie sich in den Schreinerwerkstätten des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) dem Thema Holz widmeten. Wie es wohl war, zum ersten Mal einen Holzhocker herzustellen und verschiedene Böden zu verlegen? Wir haben bei vier Lernenden nachgefragt.

 

PENGland – die kreative Agentur mit Knalleffekt

Am 15. März 2018 hat es PENG! gemacht: Die Eröffnung zum neuen 200 Quadratmeter grossen Kinderparadies «Purzelbaum» im Migros Zugerland in Steinhausen war wie ein Feuerwerk und liess Kinderaugen leuchten. Dazu scheuten die 20 Erlebnisarchitekten der Full-Service-Agentur PENGland keinen Aufwand und holten ihr Zielpublikum, die Kinder, schon früh als knallharte Kritiker ins Boot.

 

10 Tage in der nachhaltigen IKEA-WG wohnen

Für das Polydesign3D-Team von IKEA stand in diesem Jahr ein spezielles Projekt auf dem Programm: Die IKEA war zum ersten Mal an der Muba, der grössten und ältesten Publikumsmesse der Schweiz, vertreten. Das Highlight bildeten vier junge Mitbewohner, welche während zehn Tagen in der IKEA-WG zum Thema «Nachhaltigkeit» wohnhaft waren.

Fotos: David Hubacher, WITWINKEL GmbH

 

Claudia Böhm, neue Leiterin Visual Merchandising bei Manor, im Interview:

Seit Januar 2018 ist Claudia Böhm in ihrer neuen Funktion als Leiterin Visual Merchandising bei Manor tätig. Sie verrät im Interview, wie ihr Alltag aussieht, was die Arbeit bei Manor auszeichnet und was ihre Visionen für das VM-Team sind.

 

brogleworks: Mit Formensprache und kreativen Lösungen zum Endprodukt

brogleworks steht für Handwerkskunst: Die kleine GmbH mit der grossen Werkstatt ist bekannt für die herausragende Umsetzung von Konzepten aller Art. Zu einer ihrer erfolgreichen szenografischen Produktionen gehört der Kundenstand des Allianz Cinemas für das Atelier Lakrits. Inhaber Stefan Brogle verrät, wie sie den Zuschauerinnen und Zuschauern ein Feriengefühl vermittelt haben.

 

Noemi Rütti bildete sich weiter an der Schule für Gestaltung in Basel:

Sie erzählt uns warum. Anlässlich des Neustart des Bildungsganges im Januar 19 in Basel (Dipl. GestalterIn HF Kommunikationsdesign, Vertiefungsrichtung Visual Merchandising Design) veröffentlichen wir nochmals das Interview mit Noemi Rütti.

 

Polydesigner3D sind Allrounder im Profibereich

Miriam Vieli-Goll lebt ihren Kindheitstraum. Die Polydesignerin3D eröffnete bereits mit jungen Jahren ihre eigene Firma «visuelle kommunikation» und widmet sich täglich ihrer Leidenschaft, dem Gestaltungsbereich. Zu ihrem Portfolio gehört unter anderem die Migroszeitung, für deren Fotostylings sie oft verantwortlich ist, wie kürzlich bei einem Familienauto-Shooting. Mit ihrem Feingefühl sorgt sie für das perfekte visuelle Gesamtbild.

 

Interview mit Nicoletta Porceddu

Ich bin eine Macherin und das soll so bleiben
Ich will Bekanntes hinterfragen und Neues entdecken

Interview mit Nicoletta Porceddu (1974), Polydesignerin3D
An der Internationalen Handwerksmesse München, 8. März 2018

 

Lehrgang Polydesign3D verbindet Theorie mit Praxis

In der Deutschschweiz gibt es vier Gestaltungsschulen an verschiedenen Standorten. Ihre Lehrgänge sind sehr projektorientiert aufgebaut: Die angehenden Polydesigner3D lernen von der Planung bis zur Umsetzung den gesamten Prozess und werden bestens auf den Berufsalltag vorbereitet. So auch an der Schule für Gestaltung in St. Gallen, die jährlich ein GBS-Projekt mit den Lernenden umsetzen – wie kürzlich das Typo17 Symposium zum Thema «Resonanz».

 

Bei Expomobilia packen die Lernenden an:

Innerhalb von wenigen Wochen ein Grillfest für 40 Mitarbeitende zu organisieren, ist kein Kinderspiel. Die Lernende Fatima Runggaldier war erst seit zwei Monaten bei Expomobilia, als sie mit dieser herausfordernden Aufgabe konfrontiert wurde. Vom Konzept mit diversen Ideen bis zur Umsetzung – der Mitarbeiterevent wurde dank dem unermüdlichen Einsatz der jungen Frau und ihres Kollegen aus dem 4. Lehrjahr ein voller Erfolg.

 

Im Herbst weht ein warmer Wind durch die Micasa-Filialen

Was braucht es, um die gewünschte Stimmung auf einer Ausstellungsfläche sichtbar und spürbar zu machen? Welche Farbenkombination trifft ins Schwarze? Und durch welche Gestaltungselemente wird der gewünschte Ausdruck verstärkt? Das Polydesign3D-Team von Micasa stellt sich diese Fragen immer wieder. Für die Ausstellung «Autumn», die derzeit in den Filialen und im aktuellen Katalog präsentiert wird, wurde die Natur in die Wohnung geholt.

Atelier Reber: eine kleine Polydesign3D-Firma mit Durchsetzungskraft

Das P3D-Atelier Reber aus Wattwil inszeniert Schaufenster, Innenräume von verschiedenen Geschäften, Messebauten und Eventeinrichtungen. Ihr Arbeitsspektrum erstreckt sich von Computerberechnungen bis zum Handanlegen in der Spritzkabine. Für die Firma Kägi entwickelte das Team rund um Inhaber Res Reber ein portables, authentisches Riesen-Kägifret aus Styropor. In das Resultat möchte man am liebsten reinbeissen.

Herren Globus bietet ein neuartiges Einkaufserlebnis

Seit dem Umbau erwartet die Kunden im Zürcher Herren Globus-Flagship Store an der Löwenstrasse ein einzigartiges Shopping-Erlebnis auf drei grosszügigen Stockwerken. Dem stilbewussten Gentleman wird eine Palette an Service Leistungen geboten, wie etwa ein Barber Shop, eine Massabteilung und ein professioneller Schuhputz-Service. Das moderne Interieur besticht durch maskuline Farbtöne und eine «raw chicness». Zudem laden gemütliche Vintage-Fauteuils und die begrünte Innenhof-Lounge zum Verweilen ein.

Interview mit Leslie Kurmann zur Euroshop-Messe in Düsseldorf

Vom 5. bis 9. März war der Verband P3D mit einem Stand an der 50. Euroshop-Messe in Düsseldorf vertreten. Vor Ort wurde die neue P3D-Lern-App präsentiert. Leslie Kurmann, Visual Managerin bei Manor, die ebenfalls vor Ort war, berichtet im Interview über die Highlights und ihren persönlichen Liebling.

Atelier Kunz und Tellenbach

Beschriftungen, Grafikdesign, Digitaldruck, Architektur und Messebau prägen das Portfolio von Kunz + Tellenbach. Im vergangenen Januar war das Berner Atelier für das Design des Messestandes der Max Felchlin AG an der 33. Schweizer Fachmesse für Bäckerei-, Konditorei- und Confiseriebedarf (FBK) verantwortlich. Zum Thema „Alpenchic“ kreierten die Polydesigner3D einen aussergewöhnlichen Stand mit Heuballen-Optik und Alpenchic-Interior

Manor Bachenbülach

Ende September hat in Bachenbülach ein neues Manor Warenhaus seine Türen geöffnet. Es wurde nach einem brandneuen Konzept eingerichtet, das in Zusammenarbeit mit einer Pariser Agentur entwickelt wurde. Die Visual Managerin Leslie Kurmann erklärt, weshalb das neue Haus mit seiner innovativen Verkaufsflächengestaltung einen neuen Standard für die Manor Gruppe darstellt.

Atelier DeKo2

Das Aargauer Atelier DeKo2 feiert 2017 sein 20-jähriges Jubiläum. Das hochmotivierte Frauenteam schaut auf eine intensive und herausfordernde Zeit, mit vielen einzigartigen Erfahrungen zurück. Polydesign3D bedeutet für Christa Pfister und ihre Mitarbeiterinnen zu gestalten, bearbeiten und umzusetzen, was im Kopf entsteht. Die unendlich grosse Freiheit, immer wieder neu kreativ gefordert zu sein, zeichnet ihren Alltag aus.

Interview mit Christian Weber

Der ausgebildete Dekorationsgestalter arbeitet selbständig an eigenen Aufträgen sowie als freier Mitarbeiter für diverse Firmen aus Film, Foto, Theater, Szenografie und Ausstellungsgestaltung. Dabei ist er mehrheitlich im Bereich Ausstattung und Requisite für Film- und Fernsehproduktionen tätig. In der bekannten Schweizer Krimiserie „Der Bestatter“ hat Christian Weber als Aussenrequisiteur im Ausstattungsteam mitgearbeitet.

Karin Kammerlander auf dem heissen Stuhl

Die Initiatorin der neuen Lern-App Polydesign3D berichtet über ihre Beweggründe für die Entwicklung der App, die voraussichtlich gegen Ende August verfügbar ist. 

Neuerdings Eventdesign

“We create, we design, we can” – so lautet der Slogan von Neuerdings Eventdesign. Das fünfköpfige Team entwickelt gemeinsam verschiedenste Events – vom Konzept bis zur Umsetzung nehmen sie alles in Angriff. 

Ikea Spreitenbach

Die neue Frühjahrskollektion „TILLFÄLLE“ von IKEA vereint kräftige Muster und bunte Farben mit skandinavischem Minimalismus. 

Eveline Käshammer inszeniert eine Laufbahn - quer durch das Sportamt des Kantons Zürich

Gute Arbeit zahlt sich aus: 2014 durfte die selbstständige Polydesignerin3D Eveline Käshammer für das Sportamt des Kantons Zürich einzelne Bürobereiche neugestalten. Vor ein paar Monaten meldete sich der Kunde erneut mit einem Bürogestaltungsanliegen. Diesmal wünschte er die Inszenierung einer Sport-Laufbahn, die sich quer durchs Sportamt ziehen sollte. Von der Planung bis zur Realisation legte die Gestalterin selbst Hand an und das oft bis spät in die Nacht. Es galt diverse Abklärungen zu treffen und die richtigen Fragen zu stellen, schliesslich verlegt man nicht jeden Tag eine inszenierte Laufbahn.

«Ein kreatives Köpfchen mit geschicktem Handwerk. Inspiriert von Farbe, Form und Material.» So stellt sich Eveline Käshammer auf ihrer Website vor. Das dem so ist, beweist die freischaffende Polydesignerin3D nicht zuletzt mit ihrem eigenen Label «turmkitchengourmet». Als die Nachfrage nach ihrem selbstgemachten Sirup, Tannschösslihonig und anderen Leckereien mit der Zeit anstieg, entschied sich die Zürcherin vor einigen Jahren kurzerhand dazu, die Mini-Produktion etwas zu vergrössern. Seither sind die Turmkitchengourmet-Produkte im wahrsten Sinne des Wortes auf dem «Markt» erhältlich – und seit kurzem auch in ihrem eigenen Online-Shop. Der Name ist dabei Programm: Die kleine Produktionsstätte sowie der grosse Kräutergarten der Wädenswilerin befindet sich auf der Altindustrie-Halbinsel Giessen in ihrer Heimat, in Wädenswil, wo sie in der Küche im ehemaligen Wasserturm des Fabrikareals ihre Leckereien herstellt. Auch ihr P3D-Atelier befindet sich in dieser unvergleichlichen Location direkt am Zürichsee.

Eine Einzelkämpferin, die den Austausch schätzt

Obwohl Eveline Käshammer den Austausch mit anderen Personen aus der Branche mag und während vielen Jahren als Vorstandsmitglied im P3D-Verband mitwirkte, ist sie in ihrem Alltag oft eine Einzelkämpferin: 2013 hat sie sich für den Schritt in die Selbstständigkeit entschieden und entwickelt seither mit ihrer Firma «EVELINEKAESHAMMER» wirkungsvolle Kommunikationsmittel. «Ich habe unterdessen ein tolles Netzwerk an Berufsleuten in ähnlichen Arbeitsbereichen, die ich je nach Projekt hinzuziehen kann. In seltenen Fällen engagiere ich Freelancer, mit denen ich auch bei früheren Anstellungen und Projekten zusammenarbeiten durfte. Wenn möglich arbeite ich jedoch alleine an meinen Projekten», erklärt sie.

Eveline ist hauptsächlich in den Bereichen Kreation und Realisation tätig. Zu ihrem Repertoire gehören fast alle typischen Polydesign3D-Arbeiten - je vielseitiger desto besser. Die Abwechslung ist es denn auch, die sie jeden Tag wieder aufs Neue motiviert und welche die Selbstständigkeit auszeichnet: «Ich bin für sämtliche Arbeiten zuständig. Dazu gehören einerseits Briefings, Besprechungen bzw. Besichtigungen bei den Kunden oder am Austragungsort und die gesamte Planungsphase. Aber natürlich auch der gesamte Entstehungsprozess im Atelier, Materialbestellungen und Einkäufe ausser Haus sowie die Produktion im Atelier. Nicht zu vergessen sind natürlich die Aufbau- und Montagearbeiten vor Ort.» Damit aber nicht genug, auch die gesamten Administrations- und Buchhaltungsarbeiten gehören dazu. Und so kommt es nicht selten vor, dass sie die Nacht zum Tag macht - aber daran hat sich die Schafferin bereits gewöhnt.

 

Richtige Fragen antizipieren, um auf alle Fälle vorbereitet zu sein

Ebenfalls von A bis Z zuständig war die Zürcherin diesen Sommer für ein einzigartiges Projekt des Sportamts des Kantons Zürich, einer ihrer bestehenden Kunden. Sie beauftragten Eveline mit der Inszenierung einer Laufbahn – quer durch die Gänge und Treppenhäuser ihrer Büroräumlichkeiten. «Das Team hatte mir seine Anforderungen an die Umsetzung zusammengetragen, die wir beim Briefing vor Ort diskutierten. Dabei konnten ich einige technische und gestalterische Fragen mit ihnen klären», erklärt die Polydesignerin3D.

Anschliessend setzte sie sich intensiv mit verschiedenen Sport-Laufbahnen auseinander und besuchte einige, um vor Ort Erfahrungen über deren Einzelheiten zu sammeln. Dazu kamen verschiedene Abklärungen in der Planungsphase, wie die Gestalterin erzählt: «Einige Dinge waren anfangs unklar und so galt es, die richtigen Fragen zu stellen: Wie lange soll die Laufbahn die Büroräumlichkeiten zieren? Wo soll die Bahn überall durchgehen? Wie gross soll sie sein?» Auch betreffend Materialien mussten einige technische Dinge in Erfahrung gebracht werden. Dazu kamen gestalterische Details wie Startzahlen oder Sonderzeichen. Der Kunde musste sich zudem entscheiden, wie wahrheitsgetreu die Laufbahn aussehen sollte. Er entschied sich für eine Laufbahn nicht ganz in Originalgrösse, farblich abstrakt und passend zu ihrem CI/CD. Und so begann Eveline Schritt für Schritt mit der Anfertigung ihrer Skizzen.

Enorme Dimensionen und keine wahrheitsgetreuen Pläne

Für die Herstellung von Modellen reichte das Budget nicht aus und deren Nutzen wären in diesem Fall gering gewesen. Stattdessen arbeitete die erfahrene Gestalterin mit Plänen und Materialmustern, wie sie erklärt: «Ich habe jeden Bogen und jede Linie der Laufbahn grafisch dargestellt und ausgerichtet. Und zwar so, dass ich die Umsetzung in Originalgrösse ausführen konnte». Die Produktion der speziellen Folien war sehr aufwändig und musste in kurzer Zeit abgewickelt werden. Den grössten Teil bewältigte die Zürcherin alleine – teils war sie jedoch aufgrund der enormen Dimensionen auf eine helfende Hand und grössere, externe Atelierräumlichkeiten angewiesen. Die grösste Herausforderung bestand schlussendlich darin, alle Teile der Laufbahn exakt aufeinander abzustimmen und zu einem grossen Ganzen zu vereinen: «Ich musste mich auf meine Messungen vor Ort verlassen, da die Pläne, welche mir zur Verfügung standen, nicht massstabgetreu waren. Für die Erstellung neuer Pläne blieb jedoch weder Zeit noch Geld.»

Zum Erfolg beigetragen hat sicher auch die enge Zusammenarbeit mit der Projektleiterin auf Kundenseite: «Sie nahm jeweils mit dem zuständigen Team und dem Sportamt-Chef Rücksprache. Das kleine Team wurde dadurch in vielen Bereichen miteinbezogen und es herrschte ein tolles Arbeitsklima.» Die Umsetzung musste zwar etwas nach hinten verschoben werden, da es Änderungen gab und die Sommerferien anstanden, aber ansonsten lief alles nach Plan.

 

Eine sportliche Idee mit sportlicher Umsetzung

Da tagsüber viel zu viele Personen auf dem Sportamt anwesend waren und den Platz versperrt hätten, fanden die Montagearbeiten an den Abenden zwischen 16 Uhr und Mitternacht statt, wie Eveline Käshammer erzählt: «Ich verlegte Stück für Stück, denn die einzelnen Laufbahnteile mussten einzeln eingepasst werden.» Alles in allem war es eine einmalige, massgeschneiderte Erfahrung, die Eveline machen durfte. Und genau das mag sie an ihrem Beruf so gerne.

Der Kunde war ebenfalls rundum zufrieden und das Endresultat kann sich definitiv sehen lassen.

 

Mehr Informationen zu der Polydesignerin 3D und ihrem Label «turmkitchengourmet»:
www.evelinekaeshammer.ch
www.turmkitchengourmet.ch